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BLOG.



FRUSTRATION.

Was auch sonst. Und heiser. Drecksbayern. Weil es hier ja aber nicht um Fußball und davon ausgelöste Identitätskrisen gehen soll: FRUSTRATION sind auch eine Band aus Frankreich, nennt es Post-Punk oder Cold Wave oder was auch immer, ist mir heute reichlich egal. Ja, der Sänger klingt wie Ian Curtis, ja, Christian von Bamboozled Bones hat mir die mal empfohlen, nein, ich möchte nicht mehr dazu sagen. Ich schieb’ lieber weiter Frust – denn Frustration helfen nun wirklich nicht, davon loszukommen. Aber: Mein Frust fühlt sich besser an. Sehr viel besser. Ein bisschen so, als ob ich zehn rohe Steaks verschlungen hätte. Verzweifelt. Und blutig.

FRUSTRATION :: SHAKE ME

Laura || 25.03.10 || 20:57









MEINE MAMA HAT MICH GUT ERZOGEN, ARSCHLOCH.

Kleiner Italo-Knigge für heute! Ich bin durch den Sonnenschein doch zu entspannt, um etwas aggressives auszupacken, nur um noch heißer auf das Pokalspiel heute abend zu werden. Von daher:



CLASSIC EDUCATION kommen aus Bologna und haben haben einen kanadischen Sänger. Und weil man sich darunter ja schon ganz genau vorstellen kann, wie die klingen:

WHAT MY LIFE COULD HAVE BEEN ist die aktuellste Single, die man samt B-Seite hier herunterladen kann.

HOLIDAY RECORDS heißt das Label. Wobei “Free Singles Club” passender ist als Label. Was wiederum bedeutet: Die Homepage lohnt sich.



So, ich bin raus. Ein Leben lang, königsblau ein Leben lang…

Laura || 24.03.10 || 15:45









VON DER NEUEN RECHTSCHREIBUNG, EINEM CORNETTO, UNTERWÄSCHE UND RÖNTGENSTRAHLEN.

Ey, ihr sollt nicht hier lesen, ihr sollt heute abend ins Wohnzimmer kommen!
Und wie scheiße sieht das eigentlich aus, wenn man vor der neuen Rechschreibung kapituliert und wie verlangt "heute Abend" schreibt?

Das mache ich nicht mit und haue stattdessen noch einen der schnuckeligsten Popsongs des letzten Jahres raus. So!

You're the chocolate at the end of my cornetto
I love the way your underwire bra
Always sets off that x-ray machine

Bell X1 :: The Great Defector

Laura || 23.03.10 || 18:06









SCHEISS BANDNAME – ABER DEEP DOWN 'N' DIRTY.

MR. GNOME. MR. GNOME! Also bitte. Ich kenne keine Band mit einem beschisseneren Namen. Klingt für mich als Pflanzenfresser genauso einladend wie "blutige Gedärme dekoriert mit Leberwurst". Also einbilden, dass die beiden stattdessen Mr. & Mrs. Unicorn heißen und VAMPIRES anhören.


BlankEmail for bands

Alles andere (abgesehen vielleicht von PIRATES) was man so online von denen findet (zum Beispiel hier), haut zwar Josh Homme vom Hocker, nur mich nicht. Aber ich mag ja auch Josh Homme nicht.

GUT ZU WISSEN:

Mr. Gnome sind eigentlich Porno-Kameramann und Porno-Visagistin und ihre Musik soll "mit fragilem Gesang zu aggressiven Drums männliche und weibliche Gegenpole zusammenführen". Aha. Soviel also heute zur Emanzipation im Pornobusiness. Noch irgendwer einen Spruch zu "Porno-Visagistin"?

Laura || 22.03.10 || 20:58









NEW YORK HOSPITALS.

Die beiden schlimmsten Erkenntnisse heute Nacht:

1) Tannenzäpfle war aus.
2) Außerhalb meiner bunten Playmobilwelt sind THE ANTLERS doch noch nicht so groß wie, na ja, ich sach mal U2.

Und da bis Dienstag mein Lieblingsbier hoffentlich von selbst wieder da ist, muss ich mich heute nur um Punkt zwei kümmern (cool, das klingt, als ob ich Superman wäre!).

THE ANTLERS sind genau wie ARMS (Post von gestern! Lesen!) aus Brooklyn, waren ursprünglich auch nur einer, haben auch im Schlafzimmer aufgenommen, sind aber verrauschter, düsterer, dramatischer und ... das muss jetzt auch reichen.

HOSPICE ist eines meiner liebsten Alben aus dem letzten Jahr. Wer jetzt sagt, dass das nur daran liege, dass ich im letzten Jahr erstaunlich wenige neue Alben gehört habe, der kriegt eins auf die Fresse. Wer hier nicht heult, der hat kein Herz: Linernotes zu Hospice.
Am besten: KETTERING und SYLVIA, obwohl alle immer von BEAR und TWO reden. Bear und Two sind natürlich auch gut, das ganze Album ist gut. Mehr als gut sogar, aber ich will mir abgewöhnen, alles immer nur super zu finden.

NEW YORK HOSPITALS ist eine EP von 2008 und nicht so hysterisch, so unruhig und klaustrophobisch. Aber genauso gut, nur anders. Wunderschön nämlich.

Tracklist:
1. Nothing Matters When We're Dancing (Magnetic Fields-Cover)
2. Sylvia (An Introduction)
3. Tears Are In Your Eyes (Yo La Tengo-Cover)

Das MAGNETIC FIELDS-Cover ist besser als das Original - und ich mag die Magnetic Fields. SYLVIA (AN INTRODUCTION) ist übrigens nicht der nervöse, explodierende Albumtrack, sondern ruhig und - wie gesagt - wunderschön.

Darum, liebe Brooklyn-Hasser, das hier ist kein New Age-Klimperklimper oder scheiß Experimental.
Das ist wunderbar und möchte geliebt werden:

Das YO LA TENGO-Cover ist da nicht dabei, darum bitte im Blog der Antlers runterscrollen bis zum 15. Juni 2008. Lohnt sich. Und ja, da gibt es auch die anderen Songs - allerdings in schlechterer Qualität als oben.

Hey, solange es solche Musik gibt, kann's auch gerne noch eine Woche lang durchpissen. Pardon, ich meine: regnen.

NACHTRAG!
Gerade erst entdeckt: Auf der Homepage der Antlers gibt es auch die COLD WAR-EP zum freien Download - inklusive BEACH HOUSE-Cover. Is' ja wie Weihnachten heute.

Laura || 21.03.10 || 17:44









BRENNENDE KINDER UND ARME FÜR UMSONST!

Richtig gelesen: Heute gibt’s Arme für umsonst.
Die brennenden Kinder dazu muss man sich allerdings kaufen.

Ja, ich hab’ gerade selber gemerkt, wie scheiße und konstruiert dieser Versuch in Sachen “kreatives Schreiben” ist.
Also von vorne:

ARMS sind eine Ein-Mann-Band.
Und der eine Mann ist Todd Goldstein, ehemaliger Gitarrist der Harlem Shakes aus Brooklyn, die sich zum Glück direkt nach ihrem ersten Album aufgelöst haben. Todd Goldstein sagt, dass er Scott Walker und Slowdive mag. Todd Goldstein muss ein netter Mann sein.

KIDS AFLAME ist sein Debütalbum. Ich mag Kids Aflame sehr, auch wenn man – vorsichtig ausgedrückt – Scott Walker und Slowdive nicht so direkt heraushört. Was man aber teilweise heraushört, ist dass das Album in Todd Goldsteins Schlafzimmer nur mit Laptop und Mikrofon aufgenommen wurde. Zumindest behauptet er das, und ich möchte ihm gern glauben. Auf der SXSW-Seite kann man sich schon einmal mit Tiger Tamer (mp3) das Leben schöner machen.

ARMS – S/T ist die neue EP, die Todd Goldstein in seinem Myspace-Blog verschenkt. Ich sagte doch, dass er ein netter Mann sein muss! Auch wenn er jetzt laut Myspace weitere Bandmitglieder hat und KIDS AFLAME schon irgendwie toller war.

Laura || 20.03.10 || 16:40









17.21 PSYCHOSIS

Nacht mit Thomas Bernhard und Sarah Kane verbracht.

Warum bin ich denn nicht gut aufgelegt? Keine Langeweile, keine Angst. Keine Schmerzen. Nichts was irritiert. Als wär ich im Augenblick ein ganz anderer. Und das ist es wieder: es schmerzt und es irritiert mich. Ja, ich bin ich selbst.” vs. “Take an overdose slash my wrists then hang myself // All those things together // It couldn’t be possibly misconstrued as a cry for help // It wouldn’t work // Yes it would“.

Ey, tschuldigung, aber danach einfach weiter lustig XIU XIU hören, so hart bin selbst ich nicht. Zum Glück hat Soundcloud aber die JÓNSI-EP “Go Do. Und die passt auch zum vorrübergehenden Frühlingsabbruch. Go Do, der erste Track, klickklackpoppt und is’ super, den Rest danach hätte er eigentlich auch mit SIGUR RÓS aufnehmen können. Hätte dem letzten Album mit den glücklichen nackten Leuten sogar ganz gut getan.

Der große Vorteil von JÓNSI gegenüber XIU XIU an einem düsteren Tag wie heute: Ich versteh’ kein Wort von dem Gejaule und gehe einfach mal davon aus, dass der Sigur Rós-Typ und sein Freund sich über Norwegerpullis, Walfischfleisch und Hammelhoden austauschen, wie sich das für brave Isländer gehört. Nichts mit Hass und Tod und Kotzen und Vergewaltigungen und verwesenden Prostituierten – gut, das kommt bei Xiu Xiu auch nicht alles gleichzeitig vor, aber in meinem Plattenregal.

Darum noch eine Hausaufgabe an Euch, falls der Frühling wiederkommt: Empfehlt mir etwas Liebes, etwas Nettes, etwas Süßes – etwas das so klingt wie IRENE (mp3) oder Dreaming von ALLO, DARLIN’ (siehe Eintrag von vorgestern). Am besten mit Boy-Girl-Gesang, nur muss der Boy eine sautiefe Stimme haben. Einen Boy mit hoher Stimme hab’ ich ja schließlich selbst schon.

Und zum Abschluss: Wer XIU XIUsDear God, I Hate Myself” immer noch nicht gehört hat: Da. Gray Death und der Titeltrack sind sogar voll zugänglich, voll die Hits, also echt jetzt.

Laura || 19.03.10 || 17:21









EMILY IST 'NE DUMME SCHLAMPE.

Muss sie sein, denn das kleine Miststück klaut meiner neuen Lieblingsband den Freund. Singen die zumindest in Emily. Und wer mit Ukulele herzzerreißend Bruce Springsteen und die Ramones covert, stilsicher Grease zitiert und genau wie ich kein Freund von Silvesterpartys ist, der kann ja gar nicht lügen.

Feel like dancing on my own
To a record that I do not know
In a place I’ve never seen befo-ore.

Genau, is’ nämlich Frühling. Und … da kann man schon mal träumen. Oder einen dämlichen Satz zu schreiben, der so nicht einmal Emily einfallen würde, nur um noch schnell ihren Überhit zu verlinken. Was ich jetzt fast vergessen hätte vor Begeisterung:
Die neue Lieblingsband heißt ALLO, DARLIN’.

Die Polaroid-Single mit der oben angesprochenen Silvester-B-Seite (die zugegebenermaßen etwas nach den Moldy Peaches klingt) kostet bei Fortuna POP! übrigens nur Deine Emailadresse:
http://www.fortunapop.com/polaroid_free_download.php

Laura || 17.03.10 || 19:50









Komplett

untergegangen ist bislang das Solodebüt des ehemaligen “Six By Seven” Frontmanns Chris Olley

Leider ist “A Streetcar Named Disaster” eher ein ziemlich langweiliges belangloses austauschbares Akustikalbum geworden, mit dem man sich auch nicht wirklich anfreunden muss.

Den einzigen Ausreißer nach oben stellt dann aber ausgerechnet mit “In Too Deep” ein Song dar, der normalerweise zu den besten Six-By-Seven-Songs gehören sollte.

Noch besser ist dann nur noch das dazugehörige Video, für das man sogar Jean Claude Van Dammes Boxtrainer als Choreographen gewinnen konnte.

hier zu sehen

Jean Claude, hau sie raus!!!

Benny || 31.01.10 || 15:32









Hoch den Rock!

Vorgestern waren es Glasvegas, gestern sowohl die wunderbaren We Are Promised Jetpacks als auch The Twilight Sad und heute nehme ich mit The Vigo Thieves aus Glasgow eine weitere schottische Band auf die Liste.

Akzent stimmt, schmalzt schön und Hymnen können sie wohl sogar auch!

Die neue Single “Shook Bones” könnte daher sogar klappen. Die Aufforderung geht zumindest schon mal klar!

hier anhören

Benny || 05.01.10 || 16:32









NEIL HANNON-FANGIRL SPEAKING.

Ich finde Nelly Furtado ja eher scheiße (bis auf Força, aber die Version ohne Worldmusic-Gedudel!) und Neil Hannon eher scharf.
Wie finde ich das also, wenn The Divine Comedy (sprich: Neil und sein Hofstaat) ‘Maneater’ covern?
Ich sag’s mal so: Die Frage erübrigt sich als Neil Hannon-Fangirl. Na gut, über den Refrain lasse ich noch mit mir reden, aber der Beat. Der Beat! Is’ super mit Gitarren.

Und dank Obscure Sound auch für alle zu hören.

Ebenfalls für alle zu hören und zu sehen:

Das Duell der Giganten. Neil Hannon vs. Duke Special.

Ich muss ja gestehen, Duke Special einmal mit The Duke Spirit verwechselt zu haben – und ein eher schwieriges Konzert mitsamt eher .. stockendem .. Interview später hatte ich keine Lust mehr, noch einem Duke eine Chance zu geben.
War scheinbar ein Fehler, denn so ging das großartige Our Love Goes Deeper Than This an mir vorbei, genau wie besagtes Duell der Giganten.

Also, check das: Teil Eins, Teil Zwei, Teil Drei und Teil Vier.

Und wer den Duke auch noch nicht so richtig kennt, der kann – und sollte! – das ganz schnell ändern mit der Gratis-Kompilation, die der Duke (ich schreibe so gern "der Duke"!) auf seiner Myspace-Seite raushaut. Und auf Wunsch gibt’s sogar ein Cover zugeschickt. Geile Scheiße.

Laura || 05.01.10 || 01:38